Schneebedeckte Flanken von Bergkegeln, die sich über dem Land erheben - so erleben Tausende von Skifahrern den Ruapehu, wenn sie ihn aufsuchen. Nur selten, in Abständen von Jahrzehnten, kann man Augenzeuge seines dramatischen Ausbruchs werden, wenn er Asche und Schlamm über die winterliche Landschaft speit. Doch selbst die scheinbaren Ruhepausen sind untergründig voll brodelnder Unruhe. Auch ohne das spektakuläre Theatergedonner eines Ausbruchs wird das Land fortwährend erschüttert, heizt sich im Inneren auf und wartet nur darauf, sich mit einem Paukenschlag zu

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Quellenangabe
Brockhaus, Land der Unruhe. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/nationalpark-tongariro-welterbe/land-der-unruhe