Moschee [französisch mosque, über italienisch moschea und spanisch mezquita, von arabisch masǧ

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Funktion und Ausstattung

Entsprechend ihrer Funktion umfasst eine Moschee einen überdachten Raum (Haram), der mit Matten oder Teppichen ausgelegt ist, wo die Gläubigen beten können, mit einer meist besonders ausgestalteten Gebetsnische (Mihrab), die die Richtung zur Kaaba in Mekka anzeigt, nach der sich die Betenden ausrichten (Kibla). Rechts neben der Gebetsnische befindet sich in den großen Moscheen die Predigtkanzel (Minbar), auf der der Kanzelprediger (Chatib) während des Freitagsgebets die Predigt hält. Zu einer Moschee gehören weiterhin Waschmöglichkeiten (Brunnen beziehungsweise moderne Sanitäranlagen) zur rituellen

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Bauliche Entwicklungen

Die bauliche Gestaltung der Moscheen ist durch äußere Einflüsse, z. B. die byzantinische und die persische Kunst, mitbestimmt. Grundtypen sind: 1) die hypostylen Hofmoscheen, zurückgehend auf die sogenannte arabische Moschee mit Hof, umlaufenden Gängen und einem meist mehrschiffigen überdachten Raum (Haram). Sie bilden den ältesten Moscheetyp (ausgerichtet am Vorbild des Hauses Mohammeds in Medina) und erfuhren die weiteste Verbreitung.

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Weitere Medien

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Moschee: Ibn-Tulun-Moschee in Kairo

Innenhof und Brunnen der Ibn-Tulun-Moschee

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Quellenangabe
Brockhaus, Moschee. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/moschee