Das Territorium zwischen Pruth, Dnjestr und dem Schwarzen Meer war in der Antike von den Geten und Dakern bewohnt. Vom 2. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. beherrschte und romanisierte das Römische Reich die südlichen Gebiete, über die es sich einen Zugang zu dem unter römischer Oberhoheit stehenden Bosporanischen Reich am Asowschen Meer und auf der Krim verschaffte. An der Mündung des Dnjestr (im Altertum unter dem Namen Tyras bekannt) gründeten griechische Kolonisten aus Milet im 6. Jahrhundert v. Chr. die Stadt Tyras (rumänisch

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/moldawien/geschichte