Moldawien, amtlich moldawisch Republica Moldova, moldawisch Moldova, russisch Moldawija, deutsch Republik

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Landesporträt

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Die Flagge von Moldawien. Die Flagge ist eine blau-gelb-rote

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Geografie

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Landschaft

Moldawien grenzt im Norden, Osten und Süden an die Ukraine und im Westen an Rumänien.

Das Staatsgebiet entspricht dem größten Teil des früheren Bessarabien, erreicht im äußersten Süden (bei der Pruthmündung) die Donau und wird überwiegend vom

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Klima

Charakteristisch ist ein gemäßigt kontinentales Klima mit relativ kurzen, schneearmen Wintern und langen, warmen

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Vegetation

Die einst ein Viertel des Landes bedeckenden Wälder (Laubwälder mit Eichen und Buchen

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Gesellschaft

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Bevölkerung

Die Bevölkerung setzt sich aus Rumänen, hier Moldawier genannt (75 %), Ukrainern (8 %), Russen (6 %) und Gagausen (4 %) zusammen. Weitere Minderheiten sind Bulgaren, Roma, Armenier, Tataren

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Religion

Die Verfassung (Artikel 30) garantiert die Religionsfreiheit. Grundlage der staatlichen Religionspolitik ist das 1992 verabschiedete Religionsgesetz (mit Änderungen 1999). Es erlegt den Religionsgemeinschaften die Pflicht zur staatlichen Registrierung auf und lässt religiöse Tätigkeit, die den Schutz der

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Politik und Recht

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Politik

Nach der am 27. 8. 1994 in Kraft getretenen und 2000 revidierten Verfassung ist Moldawien eine parlamentarische Republik

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Nationalsymbole

Die Nationalflagge wurde am 3. 11. 1990 eingeführt; sie orientiert sich am rumänischen Vorbild. Es ist eine Trikolore in Blau, Gelb und Rot mit dem

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Parteien

Einflussreichste Parteien sind die Partei der Kommunisten der Republik Moldawien (PCRM; 1991–94 verboten),

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Gewerkschaften

Der Dachverband Nationale Konföderation der Gewerkschaften Moldawiens (gebildet 2007) setzt sich

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Militär

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit zwölf Monate; Absolventen höherer Bildungseinrichten drei

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Verwaltung

Moldawien gliedert sich in 32 Kreise (Raioane), 3 Städte (Chişinău, Bălţi, Tighina [Bender]), das autonome Gebiet Gagausien

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Recht

Die ordentliche Gerichtsbarkeit (für Zivil-, Straf- und Verwaltungsrechtssachen zuständig) besteht aus Tribunalen, dem Appellationsgericht und dem Obersten

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Bildungswesen

Es besteht eine zehnjährige allgemeine Schulpflicht ab dem Alter von 6 Jahren.

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Medien

Vorherrschendes Massenmedium ist das Fernsehen. Der Einfluss von Staat und politischen Parteien auf die Berichterstattung ist groß.

Presse:

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Wirtschaft

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Wirtschaft

Moldawien war bis 1991 eine vergleichsweise entwickelte Agrar-Industrieregion innerhalb der Sowjetunion, wobei insbesondere das Gebiet links des Dnjestr (Transnistrien) industrialisiert wurde. Die Wirtschaft ist bis heute stark agrarisch geprägt und auf Getreide-, Zuckerrüben- und Sonnenblumenanbau sowie

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Landwirtschaft

In der Landwirtschaft erwirtschaftet über ein Viertel der Erwerbstätigen 14,3 % des

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Bodenschätze

Moldawien ist arm an mineralischen Ressourcen. Lediglich Kalkstein, Gips, Quarzsand und

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Energiewirtschaft

Moldawien ist fast vollständig auf den Energie- und Brennstoffimport angewiesen, dieser

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Industrie

Die Industrie, die rund 18 % der Erwerbstätigen beschäftigt, erwirtschaftet 14,3 % des

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Tourismus

Der Tourismus spielt als Wirtschaftsfaktor bisher kaum eine Rolle. Als interessant

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Verkehr

Moldawien ist Transitland zwischen der Ukraine und Rumänien. Die Eisenbahnstrecken sind

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Geschichte

Das Territorium zwischen Pruth, Dnjestr und dem Schwarzen Meer war in der Antike von den Geten und Dakern bewohnt. Vom 2. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. beherrschte und romanisierte das Römische Reich die südlichen Gebiete, über die es sich einen Zugang zu dem unter römischer Oberhoheit stehenden Bosporanischen Reich am Asowschen Meer und auf der Krim verschaffte. An der Mündung des Dnjestr (im Altertum unter dem Namen Tyras bekannt) gründeten griechische Kolonisten aus Milet im 6. Jahrhundert v. Chr. die Stadt Tyras (rumänisch

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Moldawien seit Ausrufen der Unabhängigkeit

Das anfängliche Streben der Moldawier nach einer engen Bindung an Rumänien (Plan einer späteren Wiedervereinigung) führte zum Konflikt mit den Gagausen im Süden des Landes (im August 1990 Ausrufung einer gagausischen Republik) und mit der russisch-ukrainischen Minderheit in dem östlich des Dnjestr liegenden Transnistrien (im September 1990 mit Unterstützung der dort stationierten 14. russischen Armee Proklamation einer Dnjestr-Republik); beide Sezessionen erkannte die moldawische Führung nicht an. Die ersten freien Präsidentschaftswahlen vom 8. 12. 1991, die von den russisch-ukrainischen und gagausischen Bevölkerungsgruppen

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Außenpolitik

Am 21. 12. 1991 unterzeichnete Moldawien die GUS-Gründungsakte (vom moldawischen Parlament am 8. 4. 1994 ratifiziert). Am 2. 3. 1992 wurde Moldawien Mitglied der UNO, am 13. 7. 1995 des Europarates. Am 20. 11. 1996 ratifizierte Moldawien die Europäische Konvention zum

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Kultur

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Quellenangabe
Brockhaus, Moldawien. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/moldawien