Medici [ˈːditʃi], herausragende, weit verzweigte florentinische Familie, die aus dem Umland stammte und durch Handel, Bankgeschäfte (besonders mit der päpstlichen Kurie) und ihre Verbindung mit den Popolanen (der Volkspartei) vom 13. Jahrhundert an eine führende Rolle in der Republik Florenz übernahm.

Seit dem 15. Jahrhundert waren die Medici (außer 1494–1512 und 1527–30) faktisch Herren der Stadt, seit 1531 verfassungsgemäß als Herzöge und seit 1569 als Großherzöge (der Toskana).

In der 2. Hälfte

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Literatur

V. Reinhardt, Die Medici. Florenz im Zeitalter der Renaissance (42007)
G.-W. Tewes, 
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Quellenangabe
Brockhaus, Medici (Geschlecht). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/medici-30