Masuren
Masuren, polnisch Mazury [maˈzurı], Landschaft in Polen, im Süden des ehemaligen Ostpreußens, überwiegend in der Woiwodschaft Ermland-Masuren; umfasst, ohne geografisch oder historisch eindeutig abgrenzbar zu sein, die eiszeitlich geprägte Endmoränen-, Grundmoränen- und Seenlandschaft zwischen der Kernsdorfer Höhe (312 m über dem Meeresspiegel) im Südwesten und den Seesker Höhen (309 m über dem Meeresspiegel) im Nordosten,
die den Hauptteil des Preußischen (Masurischen) Landrückens bildet. Das an Seen (Masurische Seen), Kiefern- und Fichtenmischwäldern (u. a. Johannisburger Heide) reiche Masuren wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt; im Sommer bedeutender Fremdenverkehr. – Die einstige Bevölkerung (Masuren) setzte sich aus den altpreußischen Bewohnern, masowischen und deutschen Kolonisten zusammen, wobei das masowische Element
Quellenangabe
Kostenlos testen
redaktionell geprüfte und verlässliche Inhalte
altersgerecht aufbereitet im Schullexikon
monatlich kündbar