Marmor
Marmor [lateinisch, von griechisch mármaros, eigentlich »Felsblock«, »gebrochener Stein«] der, -s/-e, kristallines, mehr oder weniger grobkörniges, überwiegend (über 50 %) aus Calcit, seltener auch Dolomit bestehendes Gestein, das bei der Metamorphose (Regional- oder Kontaktmetamorphose) durch Sammelkristallisation aus feinkörnigem sedimentärem Kalkstein oder Dolomit entstanden ist.
Das Marmor-Gefüge ist massig, richtungslos-körnig. Reiner Marmor ist weiß, Färbung kann durch Metalloxide (braun, gelb, rötlich), Grafit, Kohle und Bitumen (grau, schwarz) oder Chlorit (grünlich) eintreten, zum Teil flecken- oder aderförmig (Marmorierung).
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