Hermenegild

Hermenegild, Hermengild, westgotischer Regent, † Tarragona 585; ältester Sohn des Westgotenkönigs Leowigild (568–586),

trat unter dem Einfluss seiner Frau Ingunde, einer fränkischen Prinzessin, zum Katholizismus über. Als Mitregent empörte er sich gegen den arianischen Vater, unterlag jedoch 584, wurde verbannt und später ermordet, nach kirchlicher Auffassung wegen seines Glaubens. Schon Gregor der Große bezeichnete ihn als Märtyrer. Sixtus V. gestattete sein Fest 1586 für

Quellenangabe

Brockhaus Enzyklopädie Online, Hermenegild. https://brockhaus.de/ecs/enzy/article/hermenegild (aufgerufen am 2025-04-06), NE GmbH Brockhaus

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