Hebbel, Christian Friedrich, Dichter, * Wesselburen 18. 3. 1813, † Wien 13. 12. 1863; schon zu seinen Lebzeiten als größter Tragödiendichter seiner Zeit berühmt; Sohn eines Tagelöhners; ab 1827 Botenjunge und Schreiber bei dem Kirchspielvogt Johann Jacob Mohr (* 1798, † 1872) in Wesselburen, in dessen Bibliothek er sich den Grundstock seines Wissens aneignete. In Hamburg, wo er vergeblich versuchte, das Abitur nachzuholen, Bekanntschaft mit der Schriftstellerin Amalie Schoppe, die ihn unterstützte und ihm Mäzene verschaffte. 1836–39 studierte er in Heidelberg und München, zunächst Jura,

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Werke

Weiterführende Literatur:

A. Meetz: Friedrich Hebbel (31973);
O. Walzel: Hebbel-Probleme (Neuausgabe
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Quellenangabe
Brockhaus, Christian Friedrich Hebbel. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/hebbel-christian-friedrich