Gewitter, mit luftelektrischen Entladungen (Blitz, Donner) und im Allgemeinen kräftigen Niederschlägen sowie heftigen, böigen Winden verbundene Wettererscheinung, die durch Konvektion von Luft relativ hohen Wassergehalts bei hoch reichender (feucht-)labiler Schichtung der Atmosphäre auftritt und gekennzeichnet ist durch die Ausbildung besonders mächtiger Quellwolken, die sich lokal aus kleinen Anfängen rasch entwickeln und in denen starke Vertikalströmungen herrschen. In solchen Gewitterwolken (Cumulonimbus), die oft bis zu der – in mittleren Breiten in 6–8 km, in den Tropen in 10–11 km Höhe liegenden – Grenze

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Werke

Weiterführende Literatur:

H. Israel und G. Ries: Probleme der Gewitterforschung, 2 Bände (1964–66);
H. Baatz:
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Quellenangabe
Brockhaus, Gewitter. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/gewitter