Geburtenrückgang, das Absinken der absoluten Zahl der lebend Geborenen, der Geburtenrate (lebend Geborene auf 1 000 Einwohner) beziehungsweise der durchschnittlichen Zahl von Geburten je Frau in einer Bevölkerung. Besondere Beachtung fand der Rückgang der Geburtenrate, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts in vielen Ländern Nord- und Westeuropas einsetzte. In Frankreich begann dieser Prozess bereits in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. In Deutschland gab es im 20. Jahrhundert starke Geburtenrückgänge im Ersten Weltkrieg, in der Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er-Jahre, im und nach dem Zweiten Weltkrieg

(80 von 656 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Geburtenrückgang. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/geburtenruckgang