Zwar besitzen die Gipfel des Huang Shan keine alpine Größe, doch ihre bizarren Formen, meist von »mystischen Nebeln« umschleiert, inspirieren schon seit Jahrhunderten chinesische Maler und Poeten. Ehrfürchtig nennt man ihn im Reich der Mitte »den Ersten unter den Bergen Chinas«. Dabei zählt er weder zu den »Fünf Mythischen Bergen« der Daoisten noch zu den »Vier Heiligen Bergen« der Buddhisten, die als Residenzen der Götter gelten und bedeutende religiöse Pilgerorte sind.

Ganz ohne Legende kommt allerdings in China kein Gebirge

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Quellenangabe
Brockhaus, Berge der Poeten, wie mit Tusche gemalt. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/gebirgslandschaft-huang-shan-welterbe/berge-der-poeten-wie-mit-tusche-gemalt