Gebirge, Geowissenschaften: räumlich geschlossene, höhere Teile der Erdoberfläche, die sich von der tieferen, ebeneren Umgebung durch einen mehr oder weniger deutlichen Gebirgsfuß absetzen. Liegt ein Berg- oder Hügelland

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Entstehung

Gebirge entstehen durch das Zusammenspiel endogener und exogener Kräfte, und zwar erst nach der oft bis in große Tiefen reichenden geologisch-tektonischen Gebirgsbildung (Orogenese) durch die nachfolgende

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Klima

Das Klima des Gebirges ist gegenüber dem Klima des umliegenden Landes modifiziert, und zwar durch geringere Temperatur als Folge ihrer Abnahme von

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Pflanzen und Tiere

Eine für die jeweilige Höhenstufe charakteristische Pflanzenformation ergibt sich aus den in den verschiedenen Höhenlagen unterschiedlichen Temperatur-, Niederschlags- und Einstrahlungsverhältnissen. In den gemäßigten Breiten z. B. folgen auf Wärme liebende Eichenmischwälder und Kiefernbestände sowie in sehr trockenen Lagen Steppenheidevegetation (kolline Stufe) zunächst Mischwälder, v. a. aus Buchen, Bergahorn und Eichen (submontane Stufe), dann v. a. Fichtenwälder (montane Stufe). Jenseits der Waldgrenze schließt sich bis zur Baumgrenze

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Mensch und Gebirge

Das steile Relief und das rauere Klima erschweren dem Menschen den Nahrungserwerb. Die Hochregionen der Hochgebirge sind, abgesehen von zeitweilig bewohnten Alm- und Unterkunftshütten, menschenleer. Siedlungen im Gebirge finden sich besonders

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Quellenangabe
Brockhaus, Gebirge (Geowissenschaften). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/gebirge-geowissenschaften