Chemiefasern [ç-], Synthesefasern, umgangssprachlich auch Kunstfasern, im weiteren Sinn alle auf chemischem Wege erzeugten Fasern aus organischen oder auch anorganischen Materialien (z. B. Glas, Schlacke, Metall); im engeren Sinn die aus makromolekularen Naturstoffen (natürliche Polymere) oder Kunststoffen (synthetische Polymere) gewonnenen und v. a. zur Herstellung von Textilien und technischen Geweben geeigneten Fasern. Den Hauptanteil der aus Naturstoffen hergestellten halbsynthetischen Fasern bilden die Celluloseregeneratfasern (Kupferfasern, Viskose) und die Celluloseesterfasern (v. a. Acetat). Zur Herstellung von vollsynthetischen Fasern eignen sich zahlreiche durch Polymerisation, Polykondensation oder

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Werke

Weiterführende Literatur:

H. Klare: Geschichte der Chemiefaserforschung (1985);
J. E. McIntyre: Synthetic fibres.
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Quellenangabe
Brockhaus, Chemiefasern. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/chemiefasern