Bühnenbild, Gestaltung der Bühne durch bauliche Elemente und Licht sowie Requisiten,

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Anfänge

Das antike Bühnenbild (Skenografie) war zunächst identisch mit basalen Bauformen der

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Frühe Neuzeit

In der Renaissance entstanden die ersten gedeckten Theaterräume (Teatro Olimpico, Teatro Farnese). Die Bühne wurde – nach dem Vorbild der antiken Skene – nach hinten durch einen architektonisch gestalteten Aufbau begrenzt, der funktionale (Umkleideräume) und Kulissenfunktion

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19. Jahrhundert

Für den Klassizismus der Goethezeit wurde G. Fuentes (1796–1805 in Frankfurt am Main) mit klassisch-architektonischen Entwürfen zu einem der wichtigsten Vertreter der Bühnenbildkunst.

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Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts

Um 1900 forderten der Schweizer A. F. Appia sowie der Engländer E. G. Craig die Abschaffung der mit üppigen Fundusdekorationen – dieselben Dekorationen wurden für unterschiedliche Inszenierungen desselben Typs, zum Beispiel Königsdramen, wiederholt verwendet – überladenen Bühnen. Stattdessen sollten stück- und inszenierungsspezifische Ausstattungen entworfen und Möglichkeiten zur plastischen Gliederung des Bühnenraums entwickelt werden. »Linie«

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Jüngere Entwicklungen

Das Bühnenbild der Gegenwart zeigt unterschiedliche Stilformen. W. Minks verwendet für seine Bühnenräume stark signalhafte Elemente (z. B. aus farbigen Glühlampen gebaute Lichtrahmen oder überdimensionale Comiczitate). Zeichenhaft

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Werke

Weiterführende Literatur:

O. Schuberth: Das Bühnenbild (1955);
Bühne u. bildende Kunst
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Quellenangabe
Brockhaus, Bühnenbild. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/buhnenbild