Erstmals für das Jahr 782 (in der 860 verfassten Lebensbeschreibung des ersten Bischofs Willehad) bezeugt, entwickelte sich Bremen auf einem hochwassersicheren Dünenzug rechts der Weser als Fähr- und Umschlagsort. Seit 787 Sitz des Bistums, seit 845 des Erzbistums Hamburg-Bremen, 965 mit Marktrechten ausgestattet, erlebte es unter Erzbischof Adalbert (1043–72) seine erste Blüte. Die 1186 von Kaiser Friedrich I. Barbarossa als eigenständig anerkannte Stadtgemeinde erkämpfte unter dem 1225 erstmals erwähnten Rat ihre Unabhängigkeit vom erzbischöflichen Stadtherrn.

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/bremen-30/geschichte