Blitzlichtfotolyse
Blitzlichtfotolyse, Spaltung chemischer Verbindungen durch Einstrahlung von extrem kurzen Lichtpulsen. Als Lichtquelle kommen Blitzröhren und Pulslaser (Laser) zum Einsatz, mit denen Pulse mit Längen von etwa Milli- (10–3) bis Femtosekunden (10–15) und Leistungen von ca. Mega- (106) bis Gigawatt (109) erzeugt werden. Durch solche Pulse werden große Mengen kurzlebiger Zwischenprodukte (v. a. Radikale) hergestellt, die sich relativ einfach nachweisen lassen. Die in den 1950er-Jahren entwickelte und später durch Lasertechniken verbesserte Blitzlichtfotolyse hat die Fotochemie und – gemeinsam mit anderen Pulsmethoden – die Untersuchung der Reaktionskinetik revolutioniert. (Laserchemie)
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