Bereits vor der ersten waffentechnischen Verwendung des Schießpulvers setzte sich im Hoch- und Spätmittelalter der Name Artillerie (auch in Abwandlungen wie z. B. »Artollerei«, »Artellarey«) als Gattungsbegriff für die seit dem Altertum bekannten Kriegsmaschinen durch. Die Bezeichnung wurde dann mit dem Aufkommen der Feuerwaffen auf die neuen Pulvergeschütze (»Artilleriegeschütze«) übertragen. Im 14. Jahrhundert erzielte die Artillerie schnell eine besondere Bedeutung, v. a. in den Reichsstädten. Bereits 1356 verfügte das Nürnberger Zeughaus über 300 »Geschütze«. Um 1380 verschossen Steinbüchsen über 60 Pfund schwere Steinkugeln

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/artillerie/geschichte