Anästhesie [griechisch »Unempfindlichkeit«] die, -/...ˈsi|en, 1) die natürliche Empfindungslosigkeit bestimmter Organe (z. B. des Gehirns); 2) eine krankhafte Erscheinung bei Verletzungen oder Erkrankungen des zentralen oder peripheren Nervensystems, bei der je nach Sitz der Schädigung charakteristische Ausfälle auftreten können; 3) ein ärztliches Verfahren, um bei diagnostischen und therapeutischen Eingriffen eine Empfindungslosigkeit zu erzeugen.

Die Allgemeinanästhesie ist eine reversible Dämpfung des zentralen Nervensystems, die durch einen Verlust der Reizaufnahme und Reaktion auf diese Reize gekennzeichnet ist. Klinisch gehören zur Allgemeinanästhesie die

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Quellenangabe
Brockhaus, Anästhesie. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/anästhesie