Medienkompetenz unterrichten – leicht gemacht. Ein Erfahrungsbericht.

Medienkompetenzen im Fachunterricht zu vermitteln, ist für Lehrerinnen und Lehrer eine Herausforderung. Stehen Sie auch vor der Aufgabe? Der Online-Kurs »Richtig Recherchieren« von Brockhaus für den Unterricht der Sekundarstufen I und II hilft Ihnen, Ihren Schülerinnen und Schülern die von der KMK geforderten Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Außerdem unterstützt er Sie dabei, ein Mediencurriculum zu entwickeln. Eine Lehrerin berichtet von ihren Erfahrungen.

 

Die Theorie

»Schulische Medienbildung versteht sich als dauerhafter, pädagogisch strukturierter und begleiteter Prozess der konstruktiven und kritischen Auseinandersetzung mit der Medienwelt.« Soweit die Theorie (in Gestalt des geltenden KMK-Beschlusses »Medienbildung in der Schule« vom 8. März 2012).

Die Praxis

Und so sieht die Praxis aus: »Ich hatte das Problem, dass das Material, mit dem ich arbeiten musste, veraltet war. Egal, was ich gefunden habe, nichts war wirklich zu gebrauchen. Wenn ich auf Aufgaben stieß, dann haben die dazugehörigen Links nicht mehr funktioniert. Die verlinkten Artikel waren sowieso nicht mehr auffindbar. In so gut wie allen Materialien diente Facebook als Beispiel für Soziale Medien. Das Problem war nur: Kein einziger meiner Schülerinnen und Schüler hat Facebook mehr genutzt. Das haben sie mir gleich in der ersten Stunde erklärt: ›Frau Hartmann, das ist voll out. Heute macht man das bei Snapchat oder Instagram.‹ Das Resultat war, dass ich dann aus dem Nichts Materialien erstellen musste. Dabei habe ich das Fach nicht mal studiert.«

Erfahrungsbericht einer Lehrerin

Der Bericht stammt von Nicola Hartmann, einer jungen Lehrerin für Englisch, Geschichte und – fachfremd – Informationstechnische Grundlagen, ITG, die seit kurzem als Projektmanagerin für Brockhaus arbeitet. Sie hat den neuen Online-Kurs "Richtig Recherchieren" auf Herz und Nieren geprüft. Ihr Urteil: »Genau das hätte ich benötigt, als ich unterrichtet habe.« Der Online-Kurs ist auf der Grundlage der KMK-Strategie »Bildung in der digitalen Welt« entwickelt worden – zur Unterstützung der Lehrkräfte. Er lässt sich direkt und flexibel im Unterricht einsetzen, auch beispielsweise im Fach Deutsch – ohne dass sich Lehrerinnen und Lehrer mit großem Aufwand ins Thema einarbeiten müssen. Der Kurs befähigt Schülerinnen und Schüler, verantwortungsvoll und effizient mit Informationen und Medien bei der Recherche umzugehen. Nebenbei hilft der Kurs dabei, –  wie von Schulen verlangt wird –  ein Mediencurriculum zu entwickeln, indem er sich an den Kompetenzbereichen des KMK-Rahmens orientiert.

Testen Sie den Kurs »Richtig Recherchieren«

Herausforderungen bei der Vermittlung von Medienkompetenzen

Nicola Hartmann weiß um die Herausforderungen, vor denen Lehrerinnen und Lehrer stehen, die Medienkompetenz vermitteln sollen. »Die Klassen sind extrem heterogen«, sagt sie. »Es gibt einige Schülerinnen und Schüler, die können in der 7. Klasse kein Passwort selbst eingeben – und es gibt andere, die fangen an, HTML zu lernen und können zum Teil schon einfache Algorithmen schreiben. Dritte wiederum sind zwar täglich im Internet unterwegs, allerdings sehr unreflektiert.« Ihnen allen soll der Brockhaus-Kurs »Richtig Recherchieren« helfen, die von der KMK geforderten Grundlagen für Medienkompetenz weiterzuentwickeln. Konkret werden folgende Kompetenzen im Kurs vermittelt:

  • Suchen in verschiedenen digitalen Umgebungen.
  • Identifizieren von relevanten Informationsquellen.
  • Analysieren, interpretieren und kritisches Bewerten von Informationen und deren Quellen.
  • Berücksichtigen und Beachten der Urheber-, Nutzungs- und Persönlichkeitsrechte in Informationsmedien, Texten, Bildern, Audio- und Videomaterialien
  • Verstehen und Reflektieren von Fakten und medialen Meinungen.

Geprüfte Inhalte, flexibel einsetzbar

»Das Material entlastet mich als Lehrerin oder Lehrer enorm«, meint Nicola Hartmann. »Ich kann mich auf die Inhalte verlassen – die sind geprüft, sehr ausführlich und gut erklärt. Und wenn ich auf einen Link klicke, dann weiß ich, dass der funktioniert.  Alle Texte sind aktuell und werden laufend aktualisiert.« Für die Vorbereitung kann sich eine Lehrkraft auch von zu Hause aus einloggen, sie braucht nur einen Internetzugang. »Die Benutzeroberfläche ist intuitiv bedienbar. Und ich bin auch inhaltlich flexibel: Ich muss ja nicht alle Module mit den Schülerinnen und Schülern abhandeln – letztlich kann ich mir als Lehrerin oder Lehrer meinen eigenen Kurs erstellen. Ich kann die Ergebnisse sichern. Ich kann die Lernfortschritte meiner Schülerinnen und Schüler erkennen, sehen, wer gerade wo ist, wer was schon bearbeitet hat. Und das alles macht es mir als Lehrerin natürlich viel einfacher, Medienkompetenz zu vermitteln.«

 

Dazu gibt es eine ausführliche Lehrerhandreichung.  Diese gibt einen Überblick zu Inhalten und Zielen des Kurses, sowie zur Methodik und Umsetzung im Unterricht. Die Lehrerhandreichung erläutert außerdem das Strategiepapier »Bildung in der digitalen Welt«, das 2016 von der Kultusministerkonferenz (KMK) veröffentlicht wurde und insgesamt sechs Kompetenzbereiche definiert.

 

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