Digitale Lehrwerke
Gemeinschaftskunde 8

Bisweilen wird der Unterricht im Fach Gemeinschaftskunde von den Schülerinnen und Schülern als abstrakt und schwierig empfunden. Das gilt besonders dann, wenn Bezüge zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen sowie anschauliche Fallbeispiele fehlen.
Unser Lehrwerk setzt deshalb auf handlungsorientierten Unterricht mit alltags- und anwendungsnahen Inhalten. Die Vermittlung inhalts- und prozessbezogener Kompetenzen ist so angelegt, dass sich Phasen der Erarbeitung mit Übungs- und Wiederholungsangeboten abwechseln. Im Fokus stehen die Vernetzung von Wissen sowie kontextorientiertes, multimediales und interaktives Lernen. Die spezifischen Anforderungen des Gemeinschaftskundeunterrichts sind dabei ebenso berücksichtigt wie fächerübergreifende Leitziele für eine horizontale Vernetzung der Inhalte.

*** Zugelassen in BW ***

Inhalt

Modul 1: Mit dem Kurs starten

Das erste Modul beginnt mit der Einführung in das Lehrwerk Gemeinschaftskunde, einerseits für die Lehrkraft und andererseits für die Schülerinnen und Schüler. Die Lehrkraft erhält zudem eine Übersicht zu den Inhalten im Lehrwerk inklusive didaktischer Impulse und Hinweise für die methodische Umsetzung im Unterricht.

Modul 2: Familie und Gesellschaft

2.1 Was Familie für mich heißt

Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit der Bedeutung von Familie und dem Wandel des Familienbegriffs im historischen Kontext vertraut. Sie erkennen die besondere Stellung von Ehe und Familie gemäß Artikel 6 Grundgesetz.

2.2 Vielfalt in der Einheit – Lebensformen

Themen dieser Lerneinheit sind die Vielfalt der Lebensformen und verschiedene Modelle der Rollenverteilung zwischen Mann und Frau. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die rechtliche Stellung gleichgeschlechtlicher Paare in Vergangenheit und Gegenwart, in Deutschland und weltweit.

2.3 Dafür ist Familie da

Schülergerechte Fallbeispiele veranschaulichen, wie wichtig Familie für die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen ist. Darüber hinaus werden weitere Funktionen der Familie beleuchtet, die für ein friedliches Zusammenleben aller wichtig sind.

2.4 Familien und der Staat

Vor allem Alleinerziehende und Familien mit drei oder mehr Kindern haben statistisch ein auffällig erhöhtes Armutsrisiko. Um dieser und weiteren Herausforderungen zu begegnen, hat der Deutsche Bundestag Ziele einer nachhaltigen Familienpolitik formuliert, mit denen sich die Lernenden auseinandersetzen.

2.5 Zuwanderung nach Deutschland

Die Schülerinnen und Schüler untersuchen historische Phasen der Ein- und Auswanderung und deren Bedeutung für die Gegenwart. Bedingungen für das Gelingen von Integration werden erörtert und Chancen sowie Risiken der Zuwanderung diskutiert. Abschließend werden Maßnahmen und Ziele der Zuwanderungspolitik unter die Lupe genommen.

Modul 3: Jugend und Recht

3.1 Mein Leben im Rechtsstaat

In dieser Lerneinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Bedeutung des Rechts und des Rechtsstaats auseinander. Sie erkennen, welche Funktionen Regeln, Gesetze und Normen für das Zusammenleben haben und wie der Rechtsstaat die Durchsetzung und Sicherung des Rechts garantiert.

3.2 Strafen müssen sein! Aber wozu?

Am Anfang steht die Frage, welche Handlungen kriminell sind und wie Jugendliche nach dem Strafrecht behandelt werden. Das Phänomen der Jugendkriminalität wird dann anhand schülerorientierter Fallbeispiele sowie Statistiken analysiert und im Kontext von Erklärungsansätzen zur Straffälligkeit diskutiert. Abschließend setzen sich die Lernenden mit verschiedenen Strafzwecktheorien auseinander.

3.3 Ich und meine Rechte: Was darf ich, was darf ich (noch) nicht?

Die Lerneinheit beleuchtet Fragen zur rechtlichen Stellung von Kindern und Jugendlichen im Zivilrecht sowie die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Datenschutz und Urheberrecht im Internet, das im Bewusstsein vieler noch immer als quasi „rechtsfreier“ Raum gilt.

3.4 Recht haben und Recht bekommen

Die Schülerinnen und Schüler lernen, Zivilprozesse gegen Strafprozesse abzugrenzen und unterscheiden zudem zwischen Zivilrecht und öffentlichem Recht. Sie erfahren, wie die ordentliche Gerichtsbarkeit in Deutschland aufgebaut ist und erhalten einen Einblick in den Ablauf von Gerichtsprozessen. Die Lernenden erkennen, dass Veröffentlichung und Überprüfbarkeit von Gerichtsentscheidungen wichtige Eckpfeiler des Rechtsstaats sind.

3.5 Das Grundgesetz

Der Rechtsstaat und die Demokratie werden durch das Grundgesetz konstituiert und garantiert. Die Grundrechte sind Freiheits- und Abwehrrechte, die der Staat durchzusetzen hat. Die Schülerinnen und Schüler lernen in diesem Zusammenhang wesentliche Inhalte der Grundrechte und die Prinzipien der freiheitlich demokratischen Grundordnung kennen.

Modul 4: Demokratie (er)leben

4.1 Streiten? – okay, aber bitte fair

Konflikte gehören zum Zusammenleben in demokratischen Gesellschaften. Die Lernenden setzen sich damit auseinander, wie Konflikte friedlich, fair und im Interesse aller Beteiligten gelöst werden können. Voraussetzungen dafür sind Kompromissbereitschaft, die Anerkennung unterschiedlicher Haltungen und die Bereitschaft, sich in andere hineinversetzen zu wollen.

4.2 Schule – das sind auch wir

Die Schule ist ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche verschiedene Formen der Mitbestimmung haben. Den Schülerinnen und Schülern werden Möglichkeiten aufgezeigt, wo und wie sie in der Schule mitbestimmen können. Sie erfahren, welche Ämter und Gremien es gibt und wie diese kooperieren.

4.3 Bürgermeister & Co. – die Kommunalwahl

Durch Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen können die Bürgerinnen und Bürger das Leben in ihrer Gemeinde vergleichsweise direkt beeinflussen – in Baden-Württemberg bereits ab dem 16. Geburtstag. Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie diese Wahlen ablaufen und welche Wahlgrundsätze bei demokratischen Wahlen gelten. Darüber hinaus erhalten sie einen Überblick über die Verwaltungsebenen in Deutschland.

4.4 So funktioniert die Gemeinde

In dieser Lerneinheit erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie Gemeinden in Deutschland politisch organisiert sind, welche Funktionen das Bürgermeisteramt innehat und wie er bzw. sie mit dem Gemeinderat zusammenarbeitet. Sie setzen sich damit auseinander, welche Aufgaben eine Gemeinde erfüllen muss bzw. kann und wie sie die dafür nötigen Ausgaben finanziert.

4.5 Ich mach’ mit und bring’ mich ein

Die Arbeit im Ehrenamt ist für das Gemeinwohl, aber auch für die persönliche Entwicklung junger Menschen bedeutsam. Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Bereiche für ehrenamtliches Engagement und die verschiedenen Freiwilligendienste kennen. Innerhalb der Gemeinde können sich Jugendliche in Gremien wie dem Jugendgemeinderat einbringen.

4.6 Protest! – die Bürger reden mit

Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Formen direkter und indirekter Demokratie. Sie erfahren, welche verfassten und nicht verfassten Rechte die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland haben und wie damit auf politische Entscheidungen Einfluss genommen werden kann. Voraussetzung dafür ist die durch das Grundgesetz gewährte Meinungs- und Demonstrationsfreiheit, auf der verschiedene Formen der Mitbestimmung aufbauen.

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Kursübersicht

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