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Schöne Bescherungen

Schöne Bescherungen, Season’s Greetings

Autor Alan Ayckbourn

UA 25. September 1980 Scarborough, Stephen Joseph Theatre in the Round (Regie: Alan Ayckbourn)

DA 1983 Celle, Theater

Personen

Neville

Belinda seine Frau

Phyllis seine Schwester

Harvey sein Onkel

Bernard Phyllis’ Mann

Rachel Belindas Schwester

Eddie

Pattie seine Frau

Clive

Handlung

Heiligabend, Gegenwart.

Belinda und Neville haben die Familie – bestehend aus Onkel Harvey, Nevilles Schwester Phyllis mit ihrem Mann Bernard, Nevilles Freund Eddie mit seiner Frau Pattie und den drei Kindern sowie Belindas Schwester Rachel, die als Überraschungsgast den jungen Clive mitbringt – zum Weihnachtsfest in ihr Haus eingeladen. Die schwangere Pattie fühlt sich immer mehr von ihrem Mann zurückgestoßen. Harvey trägt seinen alljährlichen Streit mit Bernard über dessen ebenso alljährliches Marionettenspiel aus. Belinda und Clive verlieben sich ineinander. Ihr zärtliches Tête-à-tête unter dem Weihnachtsbaum wird jedoch jäh unterbrochen. Daraufhin beschließt Clive, am nächsten Morgen in aller Frühe abzureisen. Doch dazu kommt es nicht mehr: Onkel Harvey, der Clive für einen Dieb hält, hat sich im Esszimmer postiert und schießt ihn nieder, als er mit dem Koffer die Treppe herunterkommt.

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Über das Werk

Die schwarze Gesellschaftskomödie »Schöne Bescherungen« wurde zum meist gespielten Stück von Ayckbourn, in Deutschland inszeniert unter anderem von Andrea Breth(Schauspielhaus Bochum, 1988) und Daniel Karasek (* 1959, Thalia Theater Hamburg, 1991), Karin Beier (Münchner Kammerspiele, 2003), Thomas Goritzki (* 1952, Staatstheater Braunschweig, 2005) und Tom Kühnel (* 1971, Staatstheater Hannover, 2012). Ein Kritiker urteilte: »Unter der komödiantischen Oberfläche aus effektvollem Dialogwitz und meisterlicher Situationskomik lässt Ayckbourn komplexe Figuren entstehen, die sich nicht nur in den Fallstricken des Slapsticks verfangen, sondern auch in denen ihrer unerfüllten Träume und Liebessehnsüchte.«

 

Artikel aus der Brockhaus Enzyklopädie.

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