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Barbaratag

BarbaratagFest zu Ehren der heiligen Barbara, das am 4. 12. begangen wird.

Seit dem Mittelalter ist der Brauch bezeugt, am 4. 12. geschnittene Zweige, meist eines Obstbaumes oder von Forsythiensträuchern, heimzubringen und ins Wasser zu stellen. Blühen die sogenannten Barbarazweige zu Weihnachten auf, wertet der Volksglaube dies als glücksbringendes Zeichen für das kommende Jahr.

Am Festtag der hl. Barbara, dem 4.12., werden traditionell Kirschzweige in eine Vase gestellt. Blühen die Zweige an Weihnachten, so wird das als gutes Omen gedeutet.

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Die heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Bergleute. Ihr Namenstag wurde bei den Bergleuten mit dem Verschenken von Barbarabroten begangen. Außerdem wurde ein Barbaralicht in den Bergwerken entzündet.

Da die historische Existenz der hl. Barbara sehr unsicher ist, gilt der Barbaratag seit dem zweiten Vatikanischen Konzil 1969 in der katholischen Kirche als nichtgebotener Gedenktag, muss also in der Liturgie nicht mehr berücksichtigt werden.

 

 

Artikel aus der Brockhaus Enzyklopädie.

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