Der mächtige Bergwald vermittelt dem Besucher ein Gefühl großer Weltentrücktheit. Die Einsamkeit erscheint grenzenlos, ist aber nicht gleichbedeutend mit Alleingelassensein. Der allgegenwärtige Wald lässt den noch eben gelebten Alltag vergessen, und man fühlt sich der Natur näher, viel näher als in unserer zivilisierten Welt. Außer gelegentlichen Vogelrufen herrscht tiefe Stille. Wasser tropft aus dem dichten Blätterdach, das den Blick zum Himmel verwehrt. Es ist feucht, und das Atmen fällt schwerer, je höher man aufsteigt.

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Quellenangabe
Brockhaus, Der Berg, der dem Land seinen Namen gab. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/nationalpark-mount-kenya-welterbe/der-berg-der-dem-land-seinen-namen-gab