Börsen [niederländisch, angeblich nach einer Brügger Kaufmannsfamilie van der Burse, vor deren Haus sich Kaufleute zu Geschäftszwecken getroffen haben sollen; der Familienname wird mit niederländisch beurs = Geldbeutel (von spätlateinisch bursa = Ledersack, dies von griechisch býrsa = Fell, Ledersack) in Verbindung gebracht], regelmäßige Zusammenführung von Kauf- und Verkaufsinteressen,

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Wirtschaftliche Bedeutung

Börsen sind Märkte, z. B. Wertpapier-, Effekten-, Aktien-, Renten-, Kapital- und Rohstoffmärkte. Wie alle Märkte haben auch Börsen die Aufgabe, Angebot und Nachfrage zusammenzuführen und planmäßig auszugleichen durch die Festsetzung von Preisen (Kursen), zu denen möglichst viele Geschäfte ausgeführt werden können. Besonderheiten der Börsen liegen in der räumlichen und

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Wertpapierbörsen

Die bedeutendsten Börsen sind heute die Wertpapierbörsen mit den international wichtigsten Börsenplätzen New York, Tokio, London, Frankfurt am Main und Zürich. Der Weltaktienmarkt wird von den USA dominiert. Bezogen auf den Nominalwert der in Umlauf befindlichen Wertpapiere inländischer Emittenten sind in Deutschland festverzinsliche Wertpapiere (Ende 2014: 3 111 Mrd. €) weitaus wichtiger als Aktien (Ende 2014: 177 Mrd. €). Gemessen an den Börsenumsätzen zum Kurswert wird dieses Bild zugunsten der Aktien relativiert.

Börsenorganisation: In Deutschland gibt es sechs Wertpapierbörsen an sieben Börsenplätzen: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt

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Devisenbörsen

Devisenbörsen sind oft als Teil von Wertpapierbörsen organisiert. In Deutschland gab es zunächst fünf Devisenbörsen (in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am

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Warenbörsen

Warenbörsen sind v. a. für die internationalen Warenmärkte, besonders für den Handel

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Geschichte

Die Anfänge der Börse reichen in das Altertum zurück, als sich der Handel an den Schiffsanlegestellen, auf dem Markt und in den umliegenden Hallenbauten (Basiliken) abwickelte und auch der Handel mit vertretbaren Gütern begann, zunächst und für längere Zeit noch verbunden mit dem Warenhandel. Nach dem Aufschwung des Handels im hohen Mittelalter wurden in den flandrischen Seestädten (z. B. Ypern, Brügge) große Hallen errichtet,

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Werke

Weiterführende Literatur:

G. Wierichs u. S. Smets: Gabler Kompaktlexikon Bank u. Börse (5
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Quellenangabe
Brockhaus, Börsen. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/börsen